Ausflug nach Eltville

Gruppenbild Eltville
Auf dem Bild v.l.n.r. K. Reinert, M.+W. Bormann, W. Blöhs, B. Spangenberg, H. Wiechert, G. Meyer, G. Drenkelfuß, H. Schmitz, R. Potthoff, F. Löcken, K. Fleckner, E. Reinert, H. Höffken, M. Werther, H. Fritz, E. Sieber, M. Kosfelder, M. Arbter, M. Straßburger, K. Körner, B. Arbter, M. Hartung, A. Kreuzberger, G.+D. Rahm

Am 31.08. starteten wir schon um 9 Uhr zu unserem 2. Jahresausflug.

Eltville im Rheingau war das Ziel.

Eigentlich sollte die Fahrt am Rhein entlang gehen mit all seinen Burgen, Weinbergen und den alten Städtchen am bogenreichen Mittelrhein. Dem stand die gesetzlich begrenzte Fahrzeit des Busfahrers entgegen, und so ging es zügig über die Autobahn.

Das Mittagessen war im Weinhaus Krone, direkt an der Rheinpromenade gelegen, bestellt. Doch – o Schreck – unser komfortabler Reisebus war viel zu groß, um durch die engen Straßen der Stadt in Gasthausnähe zu kommen. So stand dann erst einmal ein langer Spaziergang entlang des Rheins bis zu den Fleischtöpfen im Weinhaus Krone auf dem Programm. Die Sonne strahlte vom Himmel und so schmeckte der gute Wein oder auch manches Bierchen besonders gut zu den vorzüglichen Speisen. Danach erholten man sich auf den Bänken der platanenbesetzten Rheinpromenade auf den schattigen Bänken und machte einen Besuch in der Burg mit dem wunderschönen Rosengarten.

Eltville ist nicht nur als Sekt- und Weinstadt, sondern auch als Rosenstadt bekannt. 20.000 Rosenstöcke mit über 300 Sorten schmücken das Stadtbild. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt führte zum Weingut Ems-Post, den Winzern, von denen wir unseren Kirchenwein beziehen. Hier genossen wir bei einer Probe verschiedene köstliche Weiß-, Rot- und Weißherbstweine. Ralph Post erläuterte dabei die Besonderheiten des Anbaus und der Herstellung, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Eine deftige Winzerplatte sollte uns für die Rückfahrt stärken, aber davon wurde so manches Stück Wurst und Käse eingepackt und mit nach Hause genommen. Auch so mancher Karton mit Weinflaschen wechselte den Besitzer und trat mit uns im Bus die Heimreise nach Laar an.

Leider ließ die fortgeschrittene Zeit die Rückfahrt über die mit vielen Baustellen belastete B 42 nicht zu. Deshalb ging es wieder über die BAB nach Hause. Die Zeit wurde nicht lang dabei. Manches fröhlich angestimmte Lied und fröhliche Erzählungen von Pastor Fleckner aus seinen Wuppertaler Erlebnissen ließ den sonst üblichen Dämmerschlaf im Bus nach einem erlebnisreichen Tag nicht zu. Gegen 21.30 Uhr waren wir wieder daheim. Nach dem Sprichwort „wenn Engel reisen, lacht der Himmel“, war uns an diesem Tag ein herrliches Wetter geschenkt. Mit Morgenandacht und Abendsegen hatten wir den Tag unter Gottes Wort begonnen und beendet. Dietrich Rahm